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H.264: Videoformat mit Lizenzschwierigkeiten – auch für Endkunden

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Google entfernt in kommenden Versionen seines Webbrowsers Chrome die Unterstützung für das Videoformat H.264. Zur Begründung wird vor allem auf die restriktiven Lizenzbestimmungen verwiesen. Aus diesem Anlass ist daran zu erinnern, dass das Format auch für Endkunden nicht ohne Schwierigkeiten ist. Auch professionelle Kameras und Filmschnittsoftware wie »Final Cut Pro« bringen nach einem Bericht der photoscala häufig nur Lizenzen zur Verwendung von H.264 für den privaten, nichtkommerziellen Gebrauch mit.

Die Patentverwertungsgesellschaft MPEG LA LLC sieht jedenfalls dann ihre Rechte verletzt, wenn Videos in diesem Format kommerziell vertrieben werden, die ohne eine kommerzielle Lizenz erstellt wurden. Die exakte Ausdehnung und Berechtigung dieser Ansprüche ist noch ungeklärt. Alles in allem sind hier unliebsame Überraschungen für die Nutzer möglich.

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Letzte Änderung: 25.02.2017